Eindrücke vom Semesterschluss-Gottesdienst WS13/14

Die Zeit vergeht rasend schnell. Eben noch haben wir die neuen Studierenden an HAWK und Uni in unserer Mitte begrüßt und uns von langjährigen Weggefährten verabschiedet und jetzt steht bereits wieder die vorlesungsfreie Zeit vor der Tür. Wir blicken zurück auf ein aufregendes Wintersemester 13/14 und haben mit Euch zusammen einen Gottesdienst gefeiert, mit dem wir einen freudigen Schlusspunkt darunter setzen. Jetzt heißt es natürlich gespannt in die Zukunft zu schauen, was das kommende Semester so bringt. Alle Eindrücke und Neuigkeiten haben wir hier für Euch zusammen gefasst. Weiterlesen

Eindrücke vom evangelischen Gottesdienst in der Matthäus-Kirche

P1030879Du sollst – Du darfst – Du musst? Unser Leben ist durchzogen von Richtlinien, Regeln und Normen geben vor, wie wir uns Tag für Tag zu verhalten haben. Ja, nichtmal in der Bibel ist man sicher? Gleich zwei große Steintafeln bringt Moses vom Berg Sinai hinab. Zehn Gebote erlegt Gott den Menschen auf. In unserem evangelischen Gottesdienst in der Matthäus-Kirche haben sich Hochschulpastorin Uta Giesel und einige engagierte MAKlerinnen mit diesem Thema auseinander gesetzt. Auf Fionas Impuls hin haben die Anwesenden selbst über Gebote nachgedacht und entsprechend (um)formuliert. Uta hat in ihrer Predigt über das Wesen von Regeln und Geboten nachgedacht, ihren Sinn und Unsinn, ihren Nutzen und ihren Wert. Zwischen Jesus und Fluch der Karibik rief sie die Gläubigen dazu auf, über Gebote und Regeln nachzudenken, zu reflektieren, aber auch zu akzeptieren. Unter den Anwesenden waren auch Mitglieder der Matthäus-Gemeinde sowie deren Pastor Werner Hinz, der auch einige Geschichten aus seiner Erfahrung beitrug. Im Anschluss gab es das Abendmahl und ein gemütliches Beisammen-Sein und regen Austausch. Vielleicht bist Du nächstes Mal ja auch dabei. Wir würden uns freuen!

Eindrücke vom Eröffnungsgottesdienst

Werk-GoDi (2)Nachdem wir die neuen Studierenden von Universität und HAWK in den vergangenen Wochen bereits am Goschentor und in der St. Godehardi Kirche begrüßen durften, gab es heute Abend ein kleines Heimspiel für uns. Im gemütlichen Kreis in der KHG-Kapelle luden Hochschulpastorin Uta Giesel und Pastoralreferent Clemens Kilian gemeinsam mit engagierten Mitgliedern unseres Mitarbeiterkreises (MAK) zu einem ökumenischen Semestereröffnungs-Gottesdienst unter dem Titel „Dein Werk weiter führen“.

Werk-GoDiEin Werk weiter führen? Was heißt das eigentlich? Als Beispiel können die neuen Bilder dienen, die die Wände unserer KHG-Kapelle zieren. Entstanden sind diese am Ersti-Wochenende durch die Teilnehmerinnen. Nicht jede hat eine ausgeprägte künstlerische Ader, aber wichtig ist, dass man sich überwindet, anfängt und am Ende etwas zu stande gebracht hat. Dann kann man mit gutem Gewissen auf sein Werk blicken. Diese Erfahrung machten auch die Erstsemester. Um ein ähnliches Thema drehte sich auch der Predigttext. Ein Gleichnis aus Matthäus 25, Vers 14 bis 30, in dem es um einen wohlhabenden Herrn geht, der drei Knechte hat. Als der Herr auf Reisen geht, vertraut er den Knechten seine Vermögen an. Seinem ersten Knecht gibt er fünf Geldstücke, dem zweiten zwei und dem dritten eines. Die ersten beiden Knechte legen das Geld an, der dritte aber vergräbt es an einem sicheren Ort. Als der Herr wieder zurückkehrt, haben die beiden ersten Knechte das ihnen anvertraute Vermögen verdoppelt und werden von dem Herren dafür belohnt. Doch wie wird er auf den Dritten reagieren?

Werk-GoDi (3)Das wollten natürlich auch die Gottesdienst-Besucher wissen, unter ihnen auch ein Hochschulprofessor. Aber wer unsere Hochschulgottesdienste kennt, weiß, bei uns geht es nicht nur ums stumme Sitzen vor der Kanzel und Zuhören, wir wollen, dass Ihr aktiv mitdenkt und am Geschehen teilhabt. Vor der Auflösung trat MAK-Mitglied Fiona also nach vorne und wollte wissen: Wie glaubt Ihr, geht die Geschichte zu Ende? Es wurde munter spekuliert…

Uta nahm in ihrer Predigt dann auf die Geschichte Bezug. Sie redete davon, dass man seine Talente (übrigens die Bezeichnung für eine Währungseinheit in der Antike) als Geschenk Gottes einsetzen soll, um damit glücklich zu werden. Was macht es schon, wenn man nicht ganz so viel schafft wie ein anderer, solange man sein Bestes gegeben hat. Außerdem ist man nie ganz alleine. Man hat Familie, Freunde oder auch eine Gemeinde, die einem stets unter die Arme greift. In einer anschließenden „Murmelphase“ unterhielten sich die Teilnehmenden mit ihren Nachbarn über die eigenen Gaben und was sie daraus machen.

Werk-GoDi (6)Später stellte Clemens noch einige kommende Programmpunkte des Wintersemesters 2013/14 vor, wie beispielsweise die Nachtwanderung zur Obstweinschenke morgen oder den Gottesdienst zum Reformationstag (zu dem selbstverständlich auch Katholiken gerne willkommen sind). Außerdem begrüßte er die neuen Mitglieder des MAK, die sich teils ganz spontan entschieden haben, die Hochschulgemeinden ehrenamtlich zu unterstützen. Genauso, wie unseren neuen FSJler Martin Drung. Für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes sorgte wie gewohnt unsere hochgeschätzte Maren.

Also alles beim Alten und doch viel Neues in diesem Semester bei uns. Wir wünschen Euch weiterhin eine gute Zeit und freuen uns, Euch bei vielen Aktionen wieder begrüßen zu dürfen!

Auf dem Markt der Möglichkeiten

131016_Markt der Möglichkeiten (4)In der Einführungswoche darf er nicht fehlen: Der Markt der Möglichkeiten. Die neuen Studierenden schlendern durch die Gebäude am Hauptcampus und entdecken, was Hildesheim und die Universität so zu bieten haben. Der AStA und StuPa, die Bahnhofs-Mission, das Movie, das HoKi und noch viele mehr sind dort vertreten. Klar, dass auch wir von der KHG/ESG uns dort mit einem Stand präsentieren.

131016_Markt der Möglichkeiten (6)Uta Nadira Giesel und Clemens Kilian begrüßten die neuen Erstsemester persönlich, wer wollte verweilte ein wenig und ließ sich wissenswertes über die Hochschulgemeinden erzählen und das Programm näher bringen. Pastoralreferent Clemens Kilian war außerdem an zwei Stellen im Einsatz. Neben der katholischen Hochschulgemeinde liegt ihm das Engagement bei Amnesty International sehr am Herzen. Für einige Stunden war er auch an diesem Stand, nicht unweit von dem der KHG/ESG im Einsatz, klärte auf und sammelte Unterschriften und Unterstützer.

131016_Markt der MöglichkeitenAm Stand griffen wir auch das Thema „Geschichte schreiben“ wieder auf. Ein neuer Lebensabschnitt, ein neues Kapitel, viele Eindrücke. Daher gab es wieder kleine Taschenbücher, in dem jeder seine Gedanken festhalten kann und ein großes Buch bei uns am Stand, in dem sich jeder der wollte verewigen konnte.

 

Geschichte schreiben – Begrüßung der neuen Studierenden in St. Godehardi

Heute war es auch für die neuen Studierenden an der Universität soweit: Die Einführungswoche startet. Beinah 2000 junge Frauen und Männer bereichern ab heute offiziell die Universität Hildesheim – und viele von ihnen auch die KHG/ESG.

St. GodehardiSie schlagen damit ein neues Kapitel in ihrem Leben auf. Wir von der KHG/ESG haben einigen von ihnen einen guten Start ins Semester ermöglicht mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Godehardi-Kirche. Die war auch bis auf die hinteren Bänke gefüllt mit erwartungsfrohen Gesichtern.

Andacht

Den Gottesdienst vorbereitet hatte ein Team aus Engagierten des Mitarbeiterkreises von ESG/KHG, der Fachschaft Evangelische Theologie sowie der SMD. Unter der Leitung von Hochschulpastorin Uta Giesel von der ESG wurde gesungen, gebetet und nachgedacht. Motto dieses Mal: Du schreibst Geschichte. Persönlich gehaltene Tagebucheinträge unterschiedlicher Menschen erklangen im Kirchenraum und stellten den Studienbeginn anderen wichtigen Lebensabschnitten an die Seite. Pastoralreferent Clemens Kilian von der KHG hielt eine Predigt zu Psalm 139 und erinnerte daran, dass Gott mit jedem einzelnen Menschen Geschichte schreiben möchte, auch mit den Erstsemesterstudierenden der Uni Hildesheim. Das Sextet, preisgekröntes a-Capella Ensemble vom Andreanum Hildesheim, sang in wunderbarem a-capella-Stil geistliche Lieder und interpretierte den Popsong „Du schreibst Geschichte“ auf kunstvolle Weise. Die Lieder der  Gemeinde wurden festlich begleitet von Orgel (Ekkehard Sydow) und Saxofon (Ulrike Smolka). Zum Schluss des Gottesdienstes empfingen alle Mitfeiernden den Segen Gottes. Denn wie heißt es schon bei Hermann Hesse?

>>>Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,BücherDer uns beschützt und der uns hilft, zu leben.<<<

In diesem Sinne wünschen wir von der KHG/ESG allen neuen und auch alteingesessenen Menschen einen guten Start ins neue Semester!