Eindrücke vom Semesterschluss-Gottesdienst WS13/14

Die Zeit vergeht rasend schnell. Eben noch haben wir die neuen Studierenden an HAWK und Uni in unserer Mitte begrüßt und uns von langjährigen Weggefährten verabschiedet und jetzt steht bereits wieder die vorlesungsfreie Zeit vor der Tür. Wir blicken zurück auf ein aufregendes Wintersemester 13/14 und haben mit Euch zusammen einen Gottesdienst gefeiert, mit dem wir einen freudigen Schlusspunkt darunter setzen. Jetzt heißt es natürlich gespannt in die Zukunft zu schauen, was das kommende Semester so bringt. Alle Eindrücke und Neuigkeiten haben wir hier für Euch zusammen gefasst. Weiterlesen

Besuch von den Sternsingern

Sternensinger (3)Wann endet die Weihnachtszeit? Habt Ihr Euch diese Frage eigentlich schon einmal gestellt? Wenn die Geschenke ausgepackt sind? Wenn der Weihnachtsmarkt abgebaut ist? Neujahr? Oder wenn die Könige an der Krippe waren? Natürlich stimmt Antwort D. Um diesen Tag herum, dem 6. Januar,  ziehen Kinder von Haus zu Haus und geben den Bewohnern Gottes Segen. Die markanten Kreidezeichen hat sicher jeder schon einmal gesehen – vielleicht sogar an der eigenen Haustür. Kasper, Melchior und Balthasar haben, geleitet von ihrem eigenen Stern, auch die KHG besucht. Bei der gestrigen heiligen Messe mit Pastor Schubert haben sie den Segen über den Eingang zum KHG-Zentrum und der Tür von Pastoralrefent Clemens Kilians Büro geschrieben. „Da kann ich ihn immer ganz besonders gebrauchen“, freute sich Clemens.
SternensingerWährend der Regen laut auf das Dach der Kapelle prasselte und der Wind um die Mauern heulte, fühlten sich die ca. 20 Gottesdienstteilnehmer drinnen beim Duft von Weihrauch warm und geborgen. Die Sternsinger der Liebfrauengemeinde haben dieses Jahr allein im Bereich der Marienburger Höhe 139 Haushalte besucht und den Segen gebracht. Sie sammeln jedes Jahr für Kinder, die in Armut leben müssen. Vergangenes Jahr sind bei der Sternsingeraktion bundesweit über 44 Millionen Euro zusammen gekommen. Dieses Jahr soll der Erlös der Aktion unter anderem den Flüchtlingskindern im afrikanischen Staat Malawi zu Gute kommen. Deren Heimatland Kongo ist vom Bürgerkrieg gebeutelt, und so verläuft ihre Kindheit bei weitem nicht so glücklich und behütet, wie wir es in Europa kennen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei „unseren“ SternsingerInnen für so viel Einsatz!

Sternensinger (2)

Tag der Menschenrechte

Tag der Menschenrechte IHeute ist der Tag der Menschenrechte. Für Clemens Kilian, Pastoralrefent und Leiter der KHG-Hildesheim, ist es da eine Selbstverständlichkeit, dass er sich zusammen mit Amnesty International für deren Einhalten in der Welt stark macht. „Es gibt viel zu tun. Ich bin dafür, dass die beiden in Haft verbleibenen Mitglieder von ‚Pussy Riot‘ freigelassen werden. Ich bin dafür, dass Alexej Nawalny Bürgermeister von Moskau wird. Und ich bin gegen die Politik von Vladimir Putin“, erklärt Clemens. Zu diesem Zweck sammelten er und einige andere heute Mittag Unterschriften in der Mensa der Universität Hildesheim.

Wir sind gespannt, wie man in Russland auf unseren „Liebesbrief“ reagieren wird.

In Angedenken an Nelson Mandela – einen der wichtigsten Kämpfer für Menschenrechte des 21. Jahrhunderts.

Heilige Messe mit Pastor Schubert

Pastor Schubert (4) beabDas Jahr neigt sich dem Ende zu. Moment, werden einige von Euch jetzt vielleicht sagen, wir haben doch noch einen ganzen Monat vor uns! Stimmt, das Kalenderjahr geht etwas länger, als das Kirchenjahr. Im Kirchenjahr befinden wir uns bereits in der drittletzten Woche von 2013. Gegen Ende des Kirchenjahres feiern wir trotzdem den ersten Gottesdienst dieses Semesters mit unserem lieben Pastor Franz-Josef Schubert. Gemeinsam mit Clemens hat er die neue und bekannten Gesichter in der Gemeinde begrüßt, gesungen und eine Liturgie gefeiert. Im Anschluss ließ es sich Pastor Schubert natürlich auch nicht nehmen, im kleinen Kreis mit den Anwesenden gemütlich zu Abend zu essen. In der Lesung ging es zwar um die Toten und Engel, aber das muss nicht unbedingt traurig sein. Wie immer ging es bei unserem Gottesdienst nicht darum stumm dort zu sitzen und zuzuhören, sondern darum mit zu denken und zu diskutieren. Vielleicht sehen wir Euch ja bei einem der nächsten. Wir würden uns freuen!

Eindrücke vom Eröffnungsgottesdienst

Werk-GoDi (2)Nachdem wir die neuen Studierenden von Universität und HAWK in den vergangenen Wochen bereits am Goschentor und in der St. Godehardi Kirche begrüßen durften, gab es heute Abend ein kleines Heimspiel für uns. Im gemütlichen Kreis in der KHG-Kapelle luden Hochschulpastorin Uta Giesel und Pastoralreferent Clemens Kilian gemeinsam mit engagierten Mitgliedern unseres Mitarbeiterkreises (MAK) zu einem ökumenischen Semestereröffnungs-Gottesdienst unter dem Titel „Dein Werk weiter führen“.

Werk-GoDiEin Werk weiter führen? Was heißt das eigentlich? Als Beispiel können die neuen Bilder dienen, die die Wände unserer KHG-Kapelle zieren. Entstanden sind diese am Ersti-Wochenende durch die Teilnehmerinnen. Nicht jede hat eine ausgeprägte künstlerische Ader, aber wichtig ist, dass man sich überwindet, anfängt und am Ende etwas zu stande gebracht hat. Dann kann man mit gutem Gewissen auf sein Werk blicken. Diese Erfahrung machten auch die Erstsemester. Um ein ähnliches Thema drehte sich auch der Predigttext. Ein Gleichnis aus Matthäus 25, Vers 14 bis 30, in dem es um einen wohlhabenden Herrn geht, der drei Knechte hat. Als der Herr auf Reisen geht, vertraut er den Knechten seine Vermögen an. Seinem ersten Knecht gibt er fünf Geldstücke, dem zweiten zwei und dem dritten eines. Die ersten beiden Knechte legen das Geld an, der dritte aber vergräbt es an einem sicheren Ort. Als der Herr wieder zurückkehrt, haben die beiden ersten Knechte das ihnen anvertraute Vermögen verdoppelt und werden von dem Herren dafür belohnt. Doch wie wird er auf den Dritten reagieren?

Werk-GoDi (3)Das wollten natürlich auch die Gottesdienst-Besucher wissen, unter ihnen auch ein Hochschulprofessor. Aber wer unsere Hochschulgottesdienste kennt, weiß, bei uns geht es nicht nur ums stumme Sitzen vor der Kanzel und Zuhören, wir wollen, dass Ihr aktiv mitdenkt und am Geschehen teilhabt. Vor der Auflösung trat MAK-Mitglied Fiona also nach vorne und wollte wissen: Wie glaubt Ihr, geht die Geschichte zu Ende? Es wurde munter spekuliert…

Uta nahm in ihrer Predigt dann auf die Geschichte Bezug. Sie redete davon, dass man seine Talente (übrigens die Bezeichnung für eine Währungseinheit in der Antike) als Geschenk Gottes einsetzen soll, um damit glücklich zu werden. Was macht es schon, wenn man nicht ganz so viel schafft wie ein anderer, solange man sein Bestes gegeben hat. Außerdem ist man nie ganz alleine. Man hat Familie, Freunde oder auch eine Gemeinde, die einem stets unter die Arme greift. In einer anschließenden „Murmelphase“ unterhielten sich die Teilnehmenden mit ihren Nachbarn über die eigenen Gaben und was sie daraus machen.

Werk-GoDi (6)Später stellte Clemens noch einige kommende Programmpunkte des Wintersemesters 2013/14 vor, wie beispielsweise die Nachtwanderung zur Obstweinschenke morgen oder den Gottesdienst zum Reformationstag (zu dem selbstverständlich auch Katholiken gerne willkommen sind). Außerdem begrüßte er die neuen Mitglieder des MAK, die sich teils ganz spontan entschieden haben, die Hochschulgemeinden ehrenamtlich zu unterstützen. Genauso, wie unseren neuen FSJler Martin Drung. Für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes sorgte wie gewohnt unsere hochgeschätzte Maren.

Also alles beim Alten und doch viel Neues in diesem Semester bei uns. Wir wünschen Euch weiterhin eine gute Zeit und freuen uns, Euch bei vielen Aktionen wieder begrüßen zu dürfen!