Chorfreizeit in klösterlichem Ambiente

Sommerliche Temperaturen, eine alte Klosteranlage mit modernster Ausstattung und eine wunderbare Kirche, in der unser Gesang im Gottesdienst den besten Klang entfaltete: 25 Studierende aus unserem Chor waren der Einladung zum ersten Probenwochenende nach Marienmünster gefolgt. Von Freitag bis Sonntag Nachmittag wurde hart an den Noten gearbeitet, es wurde die Gemeinschaft gestärkt und die erste Bräune in der Sonne geholt. Unvergesslich wird den Teilnehmer_innen der engagierte Vortrag des Kantors Jansen über die Gregorianik bleiben, aber auch die Mitwirkung am katholischen Gottesdienst und die Begeisterung des Pfarrers, der alle gleich in seine Heimatstadt Paris zur Tournée einlud. Dank der wunderbaren Organisation von Daniel konnten wir das Zusammenspiel von Raum und Klang, Arbeit und Feier, Gespräche und Essen richtig genießen und freuen uns nun auf die nächsten Proben an jedem Dienstag Abend mit unserer supergenialen, einzigartigen und vollsympathischen Chorleiterin Maren!

Wir freuen uns übrigens auch immer sehr über neue Sängerinnen und Sänger ! Alle sind herzlich willkommen, die es mal mit uns probieren möchten; es gibt keine Aufnahmekriterien außer Freude am Singen!

Die Bibel immer im Gepäck – Springschool in Israel und Palästina

Vier Wochen durch das Heilige Land reisen, sich als Gruppe finden und auf engstem Raum leben, immer wieder aufbrechen zu neuen Orten in verschiedensten geographischen, kulturellen und sozio-politischen Räumen, Vorträge und Seminare auf Deutsch und Englisch – das alles und mehr beinhaltete das Pilotprojekt „Springschool 2018“, das Hochschulpastorin Uta Giesel in diesen Semesterferien für  Lehramtsstudierende im Fach Evangelische Religion durchgerführt hat.

25 Studierende der Universitäten Hildesheim, Göttingen, Osnabrück, Hannover und Lüneburg absolvierten ein eng gestricktes Programm: Vier Tage Geschichte Israels und Jerusalems und christliche Konfessionen wurden zunächst in Jerusalem selbst gelehrt, dann ging es nach Galiläa, um einiges über die israelische Gesellschaft zu lernen. Nächste Station war der See Genezareth, von wo aus biblische Spuren der Jesusüberlieferungen und des alten Nordreichs Israel aufgesucht wurden. Bis an die Grenze zum Libanon und zu Syrien führten die Wege und lösten auch einiges an Gesprächsbedarf aus. Durchs Jordanbecken ging es wieder gen Süden. Am Toten Meer wurde den Studierenden die Problematik der Wasserversorgung im Nahen Osten durch eine Vertreterin von „Eco Peace“ erläutert. Zurück in Jerusalem begann die mehrtägige Studieneinheit „Judentum“; gleichzeitig wurde das jüdische Purimfest mit gefeiert.

Es folgten neun Tage Leben und Lernen in Palästina mit den Studieneinheiten Gesellschaft und Politik, christliche kontextuelle Theologie und Islam. Drei Schulbesuche und dortige Gespräche gaben Einblick in die Bildungssituation. Besuche bei EAPPI (Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel) und CPT (Christliche Friedensstifter Teams) klärten über die politische und Menschenrechtslage in den besetzten Gebieten auf.

Begegnungen mit Studierenden, Einladungen in Privathäuser und unzählige Eindrücke entlang der Mauer und am Checkpoint Bethlehem, die Situation in Hebron und ein Gespräch mit einem Siedler, all das waren tiefgehende, zum Teil bedrückende Erlebnisse für die deutschen Studierenden. In Dahers Weinberg, dem Begegnungszentrum „Tent of Nations“, halfen die Studierenden einen Vormittag lang, an der Hoffnung auf Frieden weiter zu bauen und legten bei der Gartenarbeit Hand an. Außerdem spendeten und pflanzten sie drei Olivenbäume.

Gegen Ende der Springschool stand noch die Studieneinheit „Negev – Wüstenväter-Traditionen“ auf dem Programm. Auch hier war die Bibel immer im Handgepäck, und während der Wanderungen und Besichtigungen wurde stets mindestens eine Stelle gelesen und diskutiert.

Für alle Studieneinheiten bekamen die Studierenden am letzten Abend je ein Zertifikat von den Lehrenden ausgehändigt. Wer mehr über die Springschool und die Erfahrungen der Studierenden lesen möchte, findet deren Blog unter: springschoolisrael2018.wordpress.com.

Uta Giesel ist sich sicher, dass die Springschool auf alle Teilnehmenden nachhaltigen Eindruck gemacht hat, und sie hofft, dass weitere  angehende Religionslehrkräfte diese Erfahrung machen können.

Firmung in der Osternacht

In der Osternacht empfingen Ewelina, Marta, Lisa, Mareike, Sophie, Sarah, Lisa, Sabrina und Insa im Hildesheimer Dom das Sakrament der Firmung. Hier stehen sie nach der Feier vor dem Osterleuchter und freuen sich. Die Osternachtfeier mit Weihbischof Dr. Schwerdtfeger war ein tolles Erlebnis! Die neun Studentinnen haben sich seit November in der KHG auf ihre Firmung vorbereitet und dabei viel über ihre Beziehung zu Gott und über ihren Glauben nachgedacht.

Am letzten Vorlesungstag laden wir ein zu einer 10 Minuten-
Segensfeier:Am  9.2., 12.00-12.10 Uhr in der Liebfrauenkirche (direkt neben der Mensa am Hauptcampus der Uni, Liebfrauenkirchplatz 1).

Wir wünschen euch/Ihnen eine erfolgreiche und hoffentlich auch erholsame vorlesungsfreie Zeit und freuen uns auf das Wiedersehen spätestens im
Sommersemester…