Menschen statt Grenzen schützen

Quelle: Amnesty International

Heute, am Weltflüchtlingstag, sind über 68 Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror, Klimawandel, Wasser- und Nahrungsmangel. Die Hälfte davon sind Kinder. 85% der Geflüchteten leben in Entwicklungsländern; nur ein kleiner Teil bittet um Aufnahme in Europa. 2017 waren es in ganz Europa nur 728.000. Doch das reiche Europa schützt seine Grenzen statt Menschen in akuter Todesgefahr; Europa ignoriert die humanitäre Katastrophe, die es selbst mit verursacht hat. Flüchtlingsschiffe werden abgewiesen, nationale Grenzen wieder neu aufgerichtet, „Ankerzentren“ geplant und asylberechtigte Flüchtlinge bedenkenlos zurückgebracht in ihre lebensgefährliche Heimat Afghanistan. Wer gegen diese unchristliche Vorgehensweise mit Geflüchteten, die gegen die Genfer Flüchtlingskonvention verstößt, protestieren will, kann hier die Petition von Amnesty International unterschreiben:

https://www.amnesty.de/allgemein/kampagnen/deutschland-erst-menschen-dann-grenzen-schuetzen

 

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