Multireligiöses Friedensgebet – Überlassen wir das Zeichensetzen nicht anderen!

FriedensgebetMultireligiöses Friedensgebet in der Marktkirche Hannover
Montag, 12.01.2015 – 17:30 Uhr

Ein Friedensgebet über alle konfessionellen, religiösen und nationalen Grenzen hinweg wird den Auftakt zur Kundgebung markieren, mit dem die Menschen in Hannover entschlossen der Pegida-Bewegung entgegentreten.

Die Gemeinde der größten hannoverschen Kirche, die einst von den Bürgern gebaut wurde, ist der Bitte, das Gotteshaus für ein Friedensgebet zu öffnen, gern gefolgt. “Wir wollen ein deutliches Zeichen für das friedliche Zusammenleben der Menschen über alle Unterschiedlichkeiten hinweg setzen”, unterstreicht Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann, der auch Pastor an der Marktkirche ist.

“Alle Menschen tragen die Sehnsucht nach Frieden in ihren Herzen. Unser gesellschaftliches Leben muss sich an diesem Wunsch orientieren”, so der Spitzenrepräsentant des Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes. Gemeinsam mit seinem katholischen Amtskollegen, Propst Martin Tenge, ruft er die Menschen in Hannover auf, für diesen Wunsch einzutreten. Unabhängig von allen Unterschieden, die Hannovers bunte Stadtgesellschaft prägen.

In der Marktkirche werden Vertreterinnen und Vertreter der Religionsgemeinschaften und der Stadtgesellschaft zu Wort kommen, bevor sich der Kundgebungszug in Richtung Georgsplatz formiert.

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