Nein zu Gewalt

Mit einem feierlichen Gottesdienst im evangelisch-reformierten Gemeindezentrum ging am 25. November die Ausstellung über häusliche Gewalt zuende. Der Projektchor unserer Hochschulgemeinde verlieh dem Gottesdienst musikalischen Glanz (Bild 1). Der ev.ref. Pastor Bröhenhorst begrüßte die Mitfeiernden und wies darauf hin, dass in der reformierten Tradition die Gemeinde der gottgefälligen Gestaltung des häuslichen Bereiches besondere Aufmerksamkeit zollte (Bild 2). Landessuperintendent Gorka, Schirmherrr der Ausstellung, predigte über einen Vers aus dem Römerbrief des Apostels Paulus, wonach nichts und niemand und keinerlei Gewalt den gläubigen Menschen von der Liebe Gottes trennen kann (Bild 3).Clemens Kilian von der KHG sprach zum Kyrie ein Klagegebet eines Gewaltopfers und rief die Gemeinde zum Gloria und Bekenntnis an einen Gott der Gewaltlosigkeit und des Friedens auf (Bild 4) Maren Kallenberg am e-Piano und Ulrike Smolka am Saxophon steuerten wunderbare musikalische Inprovisationen bei (Bild 5). Uta Giesel von der ESG leitete die Symbolhandlung zu Psalm 56,9, wo es für die Notleidenden und Gewaltopfer trostvoll heißt: Gott sammelt ihre Tränen in seinem Krug und zählt sie alle (Bild 6). Nach dem Gottesdienst trafen sich die Anwesenden bei einem gemütlichen Imbiss zur Begegnung. Die Verantwortlichen der Ausstellung, allen voran Dr. Gesa Teichert vom HAWK-Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien, zogen ein positives Fazit; die Ausstellung an der HAWK hat eine außerordentliche Resonanz unter den Studierenden und Hochschulangehörigen sowie der Hildesheimer Öffentlichkeit und sogar bei Gewaltopfern gefunden.

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